Bundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt für die Zukunft der Landwirtschaft
Jovan JohannBundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt für die Zukunft der Landwirtschaft
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker lobte die Pläne des Berichterstatters als einen Schritt in die richtige Richtung für den Agrarsektor.
Rainer sprach sich dafür aus, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Er bezeichnete sie als unverzichtbar und verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus. Eine starke GAP erfordere seiner Meinung nach eine angemessene Finanzierung beider Säulen.
Der Minister unterstützte zudem Pläne, kleineren Betrieben für die ersten Hektar mehr Förderung zukommen zu lassen. Dieser Ansatz werde jungen und neuen Landwirtinnen und Landwirten den Generationswechsel erleichtern, so Rainer.
Für den Minister sind wettbewerbsfähige Höfe von zentraler Bedeutung. Sie bildeten das Rückgrat der europäischen Nahrungsmittelversorgung und trügen zur strategischen Unabhängigkeit des Kontinents bei.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung für kleinere und neu gegründete Betriebe zu stärken. Rainers Zustimmung signalisiert, dass Deutschland hinter diesen Änderungen steht. Die Reformen sollen eine stabile und unabhängige Nahrungsmittelversorgung in ganz Europa sichern.






