07 June 2026, 08:09

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne für eine gemeinsame Bewerbung um die Weltausstellung 2035 voran. Zwar wird das Vorhaben bereits seit Längerem diskutiert, doch jüngste Schritte verleihen der Idee nun konkretere Konturen. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat mit den ernsthaften Vorbereitungen begonnen – ein Wechsel von der Theorie in die Praxis.

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Als Hauptstandort ist ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) im Gespräch, das größtenteils auf brandenburgischem Territorium liegt. Dieser Ort würde zum Zentrum der Veranstaltung, falls die Bewerbung erfolgreich ist. Beide Länder müssen sich bis spätestens Oktober auf zentrale Details verständigen.

Die Berliner SPD unter Steffen Krach hat den Prozess vorangetrieben. Krach bezeichnete die Entwicklungen als „gut für Berlin und die Metropolregion“. Durch ihren Druck kam ein formelles Prüfverfahren in Gang, das die Machbarkeit des Vorhabens in finanzieller, infrastruktureller und organisatorischer Hinsicht bewertet.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner unterstützt die Pläne und argumentiert, die Ausrichtung der Expo könnte nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und internationale Sichtbarkeit fördern. Zudem sieht er darin eine Chance, den sozialen Zusammenhalt in der Region zu stärken. Eine endgültige Entscheidung hängt jedoch von einer gründlichen Abwägung der Kosten, Risiken und möglichen Vorteile ab.

Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe prüft derzeit die Voraussetzungen, Chancen und Erfolgsaussichten. Ihre Ergebnisse werden darüber entscheiden, ob die Bewerbung weiterverfolgt oder verworfen wird.

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, da die Verantwortlichen die Umsetzbarkeit des Projekts bewerten. Bei einer Zusage könnte die Expo die Region Berlin-Brandenburg langfristig wirtschaftlich und infrastrukturell prägen. Eine gemeinsame Entscheidung beider Länder wird vor dem Herbst erwartet.

Quelle