Bayern streicht Steuer-Erinnerungen – jetzt müssen Zahler selbst aktiv werden
Jovan JohannBayern streicht Steuer-Erinnerungen – jetzt müssen Zahler selbst aktiv werden
Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Änderungen bei seinem Mahn- und Erinnerungssystem bekannt gegeben. Steuerzahler erhalten künftig keine Benachrichtigungen mehr über anstehende Fristen für Vorauszahlungen. Die Maßnahme stellt eine Neuausrichtung in der Kommunikation der Behörde mit der Öffentlichkeit dar.
Bisher verschickte das Finanzamt Erinnerungen vor den Fälligkeitsterminen. Diese Praxis wird nun eingestellt. Zudem werden Zahlscheine nicht mehr den Schreiben beigefügt, da immer weniger Menschen auf papierbasierte Überweisungen angewiesen sind.
Um Zahlungsverzug zu vermeiden, rät die Behörde den Steuerzahlern, sich für das SEPA-Lastschriftverfahren anzumelden. Dadurch werden Beträge automatisch und pünktlich abgebucht, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.
Die Änderungen treten sofort in Kraft. Steuerzahler müssen ihre Fristen nun selbst im Blick behalten oder die Lastschriftoption nutzen. Das Finanzamt erwartet dadurch eine effizientere Arbeitsweise und einen geringeren Papierverbrauch.






