09 May 2026, 14:13

Baden-Württemberg will Gründerszene mit neuen Parteikonzepten stärken

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Texte mit Stadtinformationen zeigt.

Baden-Württemberg will Gründerszene mit neuen Parteikonzepten stärken

Parteien in Baden-Württemberg präsentieren Pläne zur Stärkung der Gründerszene

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Die politischen Parteien in Baden-Württemberg haben Initiativen vorgestellt, um die Startup-Landschaft in der Region zu fördern. Der Südwesten gilt zwar als wichtiger Nährboden für junge Unternehmen, sieht sich aber weiterhin mit Herausforderungen wie Fachkräftemangel und begrenzten Finanzierungsmöglichkeiten konfrontiert. Jede Partei schlägt unterschiedliche Maßnahmen vor, um Gründerinnen und Gründer sowie Innovation zu unterstützen.

Die Grünen setzen sich für mehr staatliches Risikokapital ein, mit einem besonderen Fokus auf GreenTech- und Sozialstartups. Zudem wollen sie die öffentliche Auftragsvergabe für junge Unternehmen vereinfachen und die digitale Verwaltung beschleunigen.

Die SPD will Unternehmergeist bereits in Schulen fördern, um frühzeitig für Gründerthemen zu begeistern. Ihr Konzept umfasst staatlich gestützte Finanzierungen sowie einen neuen Risikokapitalfonds, der jungen Unternehmen beim Wachstum helfen soll.

Die Linke betont soziale und klimarelevante Kriterien bei öffentlichen Aufträgen. Sie fordert, dass Startups in Vergabeverfahren nicht benachteiligt werden, sieht die aktuelle Gründerszene aber noch in einer vor allem lokal geprägten Entwicklungsphase.

Die FDP schlägt „Wirtschaftsfreiheitszonen“ und ein „bürokratiefreies Gründungsjahr“ vor, um Hürden abzubauen. Zudem plant sie, die Vernetzung zwischen öffentlichen Auftraggebern und Startups zu verbessern, damit neue Firmen leichter an staatliche Aufträge kommen.

Die CDU will die Unterstützung für Gründerinnen und Gründer durch eine zentrale Anlaufstelle bündeln. Ihr Programm beinhaltet zudem einen neuen Fonds speziell für klimaneutrale Startups.

Baden-Württemberg bleibt dank der engen Verzahnung von Hochschulen und Wirtschaft einer der führenden Standorte für Startups in Deutschland. Dennoch bestehen weiterhin Probleme wie Finanzierungslücken und ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Die von den Parteien vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, diese Defizite zu beheben und die Position der Region als Innovationszentrum weiter zu stärken.

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