12 April 2026, 06:10

Baden-Württemberg setzt neue Maßstäbe für gesunde Schulverpflegung bis 2026

Ein Blatt Papier mit Text, auf dem steht, dass Kinder aus verschiedenen Tagesschulen Tee, Pflaumenbrot, Roastbeef und Pflaumenpudding erhalten werden.

Baden-Württemberg setzt neue Maßstäbe für gesunde Schulverpflegung bis 2026

Schulverpflegung spielt eine zentrale Rolle für das Lernen und die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern – und das in allen Schulformen. Mit der ab 2026 gesetzlich verankerten ganztägigen Grundschulbildung gewinnt sie weiter an Bedeutung. Baden-Württemberg verstärkt nun seine Anstrengungen, um die Qualitätsstandards bei der Schulverpflegung und die Ernährungsbildung von Kindern zu verbessern.

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Am 22. Oktober 2025 besuchte Sabine Kurtz, Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die Grundschule Höpfigheim. Die Schule und die Gemeinde Steinheim an der Murr gelten als Vorbild für hochwertige Schulverpflegung und lebendige Ernährungsbildung.

Jährlich macht der Bundweite Tag der Schulverpflegung am 23. September auf die Vorteile guter Ernährung in Schulen aufmerksam. 2025 beteiligten sich rund 135 Schulen und Mensen in Baden-Württemberg mit thematischen Aktionen, die Schülerinnen und Schüler einbanden. Gleichzeitig fördern diese Initiativen die regionale Landwirtschaft, indem sie Zutaten aus der Umgebung beziehen.

Um die Schulverpflegung weiter zu stärken, startet das Ministerium im Januar 2026 eine Fortbildungsreihe unter dem Titel "Kompetente Kinderbetreuung und Schulverpflegung gestalten". Das Programm soll Fachkräfte in bewährten Ernährungsstandards schulen.Ramona Senghaas, die in Steinheim an der Murr für die Kinderbetreuung und Schulverpflegung verantwortlich ist, fungiert als Botschafterin der Landesinitiative "Baden-Württemberg am Tisch"**. Ihre Arbeit zeigt, wie Schulen gesunde Mahlzeiten mit praxisnaher Ernährungsbildung verbinden können.

Der Vorstoß für bessere Schulverpflegung fällt zusammen mit dem Ausbau der ganztägigen Grundschulbildung ab 2026. Durch die Verknüpfung von Verpflegung, regionaler Landwirtschaft und Ernährungsunterricht will Baden-Württemberg die Ernährung und die Lernerfolge von Kindern verbessern. Die Fortbildungsangebote des Ministeriums und Aktionen wie der Tag der Schulverpflegung sollen die Schulen auf die anstehenden Veränderungen vorbereiten.

Quelle