17 April 2026, 18:11

Baden-Württemberg revolutioniert Schulwege mit neuer Verordnung und MOVERS-Programm

Einfahrt zu einer Schule mit einem Schild, umgeben von B├Ąumen, Stra├čenm├Âbeln, Fahrzeugen und Geb├Ąuden unter einem klaren blauen Himmel.

Baden-Württemberg revolutioniert Schulwege mit neuer Verordnung und MOVERS-Programm

Neue Verordnung erleichtert baden-württembergischen Kommunen sichere Schulwege

Eine neue Verordnung macht es Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg leichter, sicherere Schulwege einzurichten. Die am 28. August 2025 veröffentlichten Regeln vereinfachen die Planung von Schulstraßen und -zonen. Das Programm MOVERS unterstützt Kommunen nun mit rechtlicher Beratung und praktischer Hilfe bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.

Das Verkehrsministerium führte die aktualisierten Vorschriften im August 2025 ein. Diese ermöglichen es Gemeinden, Schulstraßen und -zonen ohne langwierige bürokratische Hürden einzurichten. Der Beratungsservice MOVERS bietet klare Leitlinien und konkrete Unterstützung, um eine reibungslose Umsetzung zu gewährleisten.

Eine der ersten Kommunen, die den neuen Ansatz erprobt, ist Kirchheim unter Teck. Die dortigen Freihof-Schulen entwickeln einen Plan für eine dauerhaft gesperrte Schulstraße – unterstützt durch das MOVERS-Programm. Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen zu verringern und zu Beginn sowie am Ende des Schultags eine ruhigere, sicherere Umgebung zu schaffen.

Stellvertretender Ministerpräsident Thomas Strobl und Verkehrsminister Winfried Hermann besuchten kürzlich Kirchheim, um sich vor Ort ein Bild von der Schulzone zu machen. Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Initiative, um die Selbstständigkeit und Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg zu verbessern.

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Das MOVERS-Programm bietet maßgeschneiderte Lösungen an, darunter die Planung von Schulwegen, die Auszeichnung fahrradfreundlicher Schulen und die Schaffung besserer Fahrradabstellplätze. Langfristig sollen diese Maßnahmen flächendeckend in Baden-Württemberg eingeführt werden, damit jede Schule von sicheren und besser organisierten Verkehrsoptionen profitieren kann.

Das Schulzonen-Projekt in Kirchheim unter Teck dient anderen Kommunen in der Region als Vorbild. Dank der neuen Verordnung und der Unterstützung durch MOVERS können nun mehr Städte und Gemeinden ähnliche Konzepte umsetzen. Die Änderungen versprechen weniger Lärm, weniger Verkehrsgefahren und einen entspannteren Alltag für Schülerinnen, Schüler und Eltern.

Quelle