Baden-Württemberg revolutioniert Mobilität für alle – inklusiv und gerecht
Hellmut RudolphBaden-Württemberg revolutioniert Mobilität für alle – inklusiv und gerecht
Verkehrsministerium Baden-Württemberg setzt sich für gerechtere und inklusivere Mobilität ein
Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg treibt die Entwicklung einer faireren und inklusiveren Mobilität in der gesamten Region voran. Ziel ist es, allen Menschen – unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft – einen einfachen und sicheren Zugang zu Verkehrsmitteln zu ermöglichen. Seit 2021 bringt eine jährliche Veranstaltungsreihe Kommunen, Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen zusammen, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Die vom Verkehrsministerium und der Evangelischen Akademie Bad Boll organisierte Reihe widmet sich jedes Jahr einer anderen gesellschaftlichen Gruppe. Bisherige Schwerpunkte lagen auf Kindern, Menschen mit Behinderungen, Migrantinnen und Migranten sowie von Armut betroffenen Personen. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte, dass Mobilität für alle sicher, nachhaltig und gerecht gestaltet werden müsse.
Bereits jetzt hat das Ministerium verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Dazu gehören das Landesmobilitätsgesetz, ein Programm zur Modernisierung von Bahnhöfen sowie die Förderung der Integreat-App. Die in Städten wie Dortmund, Essen und Bad Kreuznach weit verbreitete Anwendung bietet mehrsprachige Unterstützung für Zugewanderte und wurde 2025 bundesweit über fünf Millionen Mal genutzt. Unklar bleibt jedoch, wie stark sie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs durch Neuankömmlinge in anderen Bundesländern erleichtert.
Viele dieser Initiativen kommen zwar gezielt bestimmten Gruppen zugute, profitieren aber letztlich einer breiten Öffentlichkeit. Barrierefreie Bahnhöfe helfen beispielsweise nicht nur Rollstuhlfahrenden, sondern auch Eltern mit Kinderwagen oder Reisenden mit schwerem Gepäck. Das Ministerium plant, Kommunen und Organisationen weiterhin bei der Umsetzung weiterer Verbesserungen zu unterstützen.
Die Bemühungen konzentrieren sich auf zentrale Themen wie Bezahlbarkeit, Barrierefreiheit und regionale Chancengleichheit. Zudem soll Mobilität stärker mit Arbeitsmarkt, Bildung und Gesundheit verknüpft werden. Zwar gibt es bereits Fortschritte, doch für langfristigen Erfolg bleibt die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern entscheidend.






