Baden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Global Fellowship Program
Hellmut RudolphBaden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Global Fellowship Program
Baden-Württemberg hat eine neue Initiative gestartet, um internationale Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in den USA auf Hindernisse stoßen. Das Global Fellowship Program, das mit 3,6 Millionen Euro gefördert wird, bietet bis zu 14 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zeitlich befristete Stellen an. Ihre Arbeit soll bereits im Frühjahr 2026 im Rahmen eines strukturierten Zweijahresprogramms beginnen.
Das Programm entstand im Rahmen des Förderpakets "Globale Partnerschaft in der Wissenschaft", das der Landtag im September 2025 bewilligt hat. Es richtet sich gezielt an Forscher aller Nationalitäten, die ihre Projekte aufgrund der aktuellen Einschränkungen in den USA nicht fortsetzen können. Erfolgreiche Bewerber erhalten für bis zu zwei Jahre eine Förderung, die es ihnen ermöglicht, ihre Arbeit unabhängig und mit voller institutioneller Unterstützung fortzusetzen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden an drei führenden akademischen Einrichtungen aufgenommen: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Future Collegium der Universität Konstanz und dem College of Fellows (CoF) an der Universität Tübingen. Neben ihrer Forschung haben sie Zugang zu einem standortübergreifenden Programm mit wissenschaftlichen Schulungen, Workshops und Sprachkursen.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Förderpakets, zu dem auch das "Global Institution Program" und das "Global Professorship Program" gehören. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg begleitet das Vorhaben, um sicherzustellen, dass die Forscher ihre Projekte unter optimalen Bedingungen vorantreiben können.
Das Programm schafft ab 2026 für 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein stabiles Umfeld. Die zweijährigen Fellowships umfassen akademische Ressourcen, institutionelle Unterstützung und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Mit der Investition will das Land hochwertige Forschung schützen, die durch externe Einschränkungen gefährdet ist.






