05 June 2026, 17:30

Baden-Württemberg investiert Millionen in seine UNESCO-Welterbestätten

UNESCO-Welterbestätten verbinden und ihre Unterstützung stärken

Baden-Württemberg investiert Millionen in seine UNESCO-Welterbestätten

Baden-Württemberg will UNESCO-Welterbestätten mit neuer Förderinitiative stärken

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will ihre UNESCO-Welterbestätten durch ein neues Förderprogramm aufwerten. Das Kabinett hat einen Plan verabschiedet, der die Vernetzung, den Schutz und die öffentliche Wahrnehmung dieser Kulturdenkmäler verbessern soll. Im laufenden Haushaltsjahr werden rund 250.000 Euro bereitgestellt, um das Projekt anzuschieben.

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Erst kürzlich beschloss die Landesregierung, ein Förderkonzept für die Welterbestätten zu entwickeln, das die Haushaltsjahre 2023 und darüber hinaus abdeckt. Ziel ist es, die Bemühungen länderübergreifend zu harmonisieren, um eine bessere Abstimmung bei Erhaltung, Pflege und Vermarktung zu gewährleisten. Aktuell sind sieben Stätten anerkannt, darunter das Zisterzienserkloster Maulbronn, die Klosterinsel Reichenau und die Höhlenkunst der Schwäbischen Alb.

Zusätzlich zu den bestehenden Standorten wurden zwei weitere – der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – für die aktuelle Vorauswahl der UNESCO eingereicht. Die Förderung soll auch grenzüberschreitende Projekte unterstützen, die den Zugang für Besucher erleichtern.

Das Programm zielt darauf ab, die Sichtbarkeit durch gemeinsame Marketing- und Bildungsinitiativen zu steigern. Durch die Bündelung von Ressourcen will das Land den langfristigen Schutz dieser Kulturgüter sichern und gleichzeitig Tourismus sowie Bürgerbeteiligung fördern.

Die ersten 250.000 Euro fließen in Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der Stätten. In den kommenden Jahren sind weitere Investitionen geplant, um das Programm auszubauen. Die Initiative soll das kulturelle Erbe Baden-Württembergs bewahren und seine internationale Bekanntheit erhöhen.

Quelle