18 April 2026, 18:10

Baden-Württemberg fördert 20.000 E-Carsharing-Fahrzeuge bis 2030 für klimaneutrale Mobilität

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund, auf dem der Text 'Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in die ländliche Elektrizität seit dem New Deal' steht.

Baden-Württemberg fördert 20.000 E-Carsharing-Fahrzeuge bis 2030 für klimaneutrale Mobilität

Baden-Württemberg treibt das Elektro-Carsharing als Teil seiner Klimaziele voran. Das Verkehrsministerium hat ein neues Förderprogramm gestartet, um den Bestand an geteilten E-Fahrzeugen im gesamten Land auszubauen. Bis 2030 sollen 20.000 Carsharing-Fahrzeuge für 1,2 Millionen Nutzerinnen und Nutzer verfügbar sein.

Im Rahmen der Carsharing-Strategie 2030 des Landes gibt es einen einmaligen Zuschuss von 15.000 Euro pro rein elektrischem Fahrzeug. Die geförderten Autos müssen mindestens vier Jahre im Einsatz bleiben. Verkehrsminister Winfried Hermann ist überzeugt, dass geteilte E-Autos den Menschen klimafreundliche Mobilität direkt erlebbar machen.

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Das Programm konzentriert sich besonders auf ländliche Regionen und Städte, in denen bisher keine Carsharing-Angebote existieren. Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Anträge rechnet das Ministerium mit etwa drei geteilten Fahrzeugen pro Landkreis. Stationsbasiertes Carsharing könnte zudem die Zahl der Privatwagen um bis zu 20 Fahrzeuge pro Shared-Auto reduzieren – und so Verkehr und Umweltbelastung verringern.

Die Behörde sieht in der Förderung einen wichtigen Schritt hin zu sauberer Mobilität und einem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Die Mittel fließen in die größeren Bemühungen ein, Emissionen und Lärm in städtischen wie ländlichen Gemeinden zu senken. Ziel der Initiative sind 20.000 geteilte E-Fahrzeuge und 1,2 Millionen Nutzer innerhalb von sieben Jahren. Jedes geförderte Auto muss vier Jahre lang betrieben werden, um nachhaltige Effekte zu sichern. Der Plan soll elektrische Mobilität zugänglicher machen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Privatwagen verringern.

Quelle