24 April 2026, 22:09

Baden-Württemberg feiert zwei neue TrueWonderBänke für UNESCO-Welterbestätten

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Baden-Württemberg feiert zwei neue TrueWonderBänke für UNESCO-Welterbestätten

Baden-Württemberg stellt zwei neue TrueWonderBänke vor, um kulturelles Erbe zu würdigen

Am 24. September 2025 wurden in Unteruhldingen zwei neue TrueWonderBänke in der Nähe der berühmten Pfahlbauten enthüllt. Mit dieser Initiative will das Land die Aufmerksamkeit auf seine sieben UNESCO-Welterbestätten lenken, die jeweils für ihre historische und archäologische Bedeutung anerkannt sind.

Die erste Aufnahme Baden-Württembergs in die UNESCO-Liste erfolgte 1993 mit dem Zisterzienserkloster Maulbronn. Es folgte im Jahr 2000 die Klosterinsel Reichenau, bekannt für ihre mittelalterliche Sakralkunst und Architektur.

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2005 wurde der Obergermanisch-Raetische Limes in die Liste aufgenommen – ein antiker römischer Grenzwall, der sich über mehrere Länder erstreckt und einst die nördliche Grenze des Römischen Reiches markierte. Sechs Jahre später, 2011, kam die Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen hinzu, die frühgeschichtliche Siedlungen in der Region präsentiert.

2017 wurde die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb in den Tälern von Ach und Lone als Welterbe anerkannt. Die Höhlen dort beherbergen einige der ältesten bekannten figurativen Kunstwerke, die über 40.000 Jahre alt sind. Bereits ein Jahr zuvor, 2016, waren die beiden Le-Corbusier-Häuser in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung für ihren Einfluss auf die moderne Architektur gewürdigt worden.

Die jüngste Ergänzung dieser kulturellen Fördermaßnahme erfolgte mit der offiziellen Eröffnung der TrueWonderBänke durch Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen. Die interaktiven Installationen informieren Besucher über die UNESCO-Stätten der Region und regen dazu an, das vielfältige Erbe Baden-Württembergs zu erkunden.

Die neuen Bänke dienen sowohl als Rastplätze als auch als Wissensvermittler für Touristen und Einheimische. Indem sie die Pfahlbauten mit dem weiteren Netz der Welterbestätten verknüpfen, stärkt das Projekt die öffentliche Verbindung zur Geschichte. Baden-Württemberg bietet damit einen klaren Weg, seine weltweit anerkannten Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Quelle