09 June 2026, 12:11

Andreas Rettig: Vom Drittliga-Spieler zum WM-Stratege des DFB

"Ich tue dies mit voller Überzeugung"

Andreas Rettig: Vom Drittliga-Spieler zum WM-Stratege des DFB

Andreas Rettig, heute 63 Jahre alt, hat jahrzehntelang den deutschen Fußball geprägt – vom Platz bis in die Führungsetagen. Seine Laufbahn begann als Spieler in der dritten Liga, bevor er in leitende Positionen bei einigen der größten Vereine des Landes wechselte. Heute verantwortet er als Sport-Geschäftsführer des DFB die Vorbereitungen auf die anstehende Weltmeisterschaft.

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Rettigs Karriere startete zwar auf dem Rasen, doch seinen eigentlichen Einfluss entfaltete er nach dem Ende seiner aktiven Zeit. Nach einer Tätigkeit als Industriekaufmann bei Bayer stieg er ins Fußballmanagement ein und wurde 1998 Geschäftsführer des SC Freiburg. Im Laufe der Jahre bekleidete er Führungspositionen beim 1. FC Köln, FC Augsburg, FC St. Pauli sowie bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).

In seiner heutigen Rolle beim DFB vergleicht Rettig die Vorbereitungen auf ein großes Turnier mit der Vorrundentrainingsphase. Die Hauptarbeit – die Wahl des optimalen Teamquartiers, die Sicherstellung bester Rahmenbedingungen – sei bereits erledigt. Er betont, dass alles abseits des Platzes die Leistung unterstützen und nicht behindern dürfe.

Mit der nahenden WM bestätigt Rettig, dass der Großteil der organisatorischen Aufgaben abgeschlossen ist. Nun gehe es um die Feinabstimmung, damit die Mannschaft vorbereitet und ohne Ablenkungen anreist.

Rettigs Erfahrung in Vereinen und Ligen prägt seinen Ansatz bei der Turnierplanung. Die DFB-Vorbereitungen basieren auf akribischer Organisation – von der Logistik bis zu den Mannschaftsbedingungen. Seine Führung stellt sicher, dass sich das Team bei Beginn des Wettbewerbs ganz auf die sportliche Leistung konzentrieren kann.

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