15 May 2026, 22:11

"Ambient Noise" enthüllt den ungeschminkten Alltag der dpa-Redaktion

Eine Zeitung mit sichtbarem Text in der Mitte des Bildes.

"Ambient Noise" enthüllt den ungeschminkten Alltag der dpa-Redaktion

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in die Berliner Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz und produziert von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) fängt der Film die hektische Welt der Nachrichtenproduktion ein – ganz ohne Kommentar oder Erzählung. Stattdessen erzählt er seine Geschichte allein durch unverfälschte Bilder und die natürlichen Geräusche der Redaktion.

Der Dokumentarfilm begleitet den Arbeitsalltag im Berliner Büro der dpa, wo Journalisten täglich Tausende Meldungen erstellen. Er zeigt den gesamten Prozess der Nachrichtenentstehung – vom Sammeln und Überprüfen von Fakten bis zur Formulierung aktueller Schlagzeilen. Statt sich auf einzelne Reporter zu konzentrieren, stellt der Film die Nachrichtenproduktion als Teamleistung dar und betont den kollaborativen Charakter der Arbeit.

Gänzlich in Deutschland gedreht, untersucht Ambient Noise auch, wie der unaufhörliche Strom an Informationen die Journalisten selbst beeinflusst. Der 83-minütige Film verzichtet auf klassische Erzählmethoden und taucht die Zuschauer direkt in das Geschehen ein. Sein ungewöhnlicher Ansatz brachte ihm eine Nominierung für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München 2016 ein.

Der Film ist von der FSK ohne Altersbeschränkung freigegeben und damit für alle Zuschauer zugänglich. Sein minimalistischer Stil und die beobachtende Herangehensweise heben ihn von herkömmlichen Dokumentationen ab und gewähren einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen der Nachrichtenberichterstattung.

Ambient Noise ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der biografische und beobachtende Elemente verbindet, um die inneren Abläufe einer großen Nachrichtenagentur darzustellen. Durch den Verzicht auf Kommentar und Erzählung lenkt der Film die volle Aufmerksamkeit auf die Rhythmen und den Druck im Redaktionsalltag. Seine Anerkennung beim DOK.fest München unterstreicht seinen Beitrag zur Dokumentarfilmkunst.

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