Agostea-Kultstücke gehen unter den Hammer – Sammler aus Europa sichern sich Erinnerungen
Abraham HermighausenAgostea-Kultstücke gehen unter den Hammer – Sammler aus Europa sichern sich Erinnerungen
Kultstücke aus Koblenzs legendärem Agostea-Club unter den Hammer gebracht – Sammler aus ganz Europa zeigen Interesse
Bei der ersten Auktion Ende März boten Interessenten aus Belgien, Rumänien und der Schweiz um skurrile Erinnerungsstücke aus der Geschichte des Lokals. Nun gibt eine zweite Versteigerung Fans die Möglichkeit, sich ein weiteres Stück Agostea zu sichern, bevor über die Zukunft des Clubs entschieden wird.
Die erste Auktion umfasste ungewöhnliche Objekte – von einer Ritterrüstung bis hin zu einer Slush-Eis-Maschine. Ein Käufer, ein Ingenieur aus Zürich, reiste extra nach Koblenz, um sein Erstgebot abzuholen – nur um festzustellen, dass er die deutsche Stadt mit ihrem Schweizer Namensvetter verwechselt hatte. Trotz dieser Verwechslung stieß die Veranstaltung auf großes Interesse.
Auch lokale Unternehmen beteiligten sich, um das Andenken an den Agostea zu bewahren. Markus Rodemerk, Inhaber des Spökes, und Andreas Römer vom Sugar Ray’s ersteigerten Barhocker und andere Gegenstände. Ihre Käuf sollen den Geist des Clubs in Koblenz lebendig halten.
Eine zweite Auktion läuft derzeit bis zum 13. Mai. Über 100 Objekte stehen zur Wahl – von einer klassischen Discokugel über eine Konfettikanone bis hin zu einer Massageliege. Die Versteigerung bietet Fans eine weitere Chance, sich Devotionalien zu sichern, bevor das Gelände in ein neues Kapitel übergeht.
Die Zukunft des Agostea-Gebäudes selbst bleibt jedoch ungewiss. Zwar wird ein gastronomisches Konzept in Erwägung gezogen, doch konkrete Pläne oder Betreiber stehen noch nicht fest.
Die Auktionen haben es ermöglicht, dass Stücke des Agostea neue Besitzer fanden – sowohl vor Ort als auch im Ausland. Mit der laufenden zweiten Versteigerung wird ein weiterer Teil der Clubgeschichte von Sammlern und Unternehmen bewahrt. Unterdessen wird über die künftige Nutzung des Geländes noch diskutiert, sodass sein langfristiges Schicksal weiterhin offen ist.






