27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden 2026
Jovan Johann27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden 2026
Am 27. März 2026 erhielten 27 Persönlichkeiten bei einer Feier in Stuttgart die höchste Auszeichnung Baden-Württembergs. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte den Verdienstorden des Landes, um ihr herausragendes Engagement für das Bundesland zu würdigen. Unter den Geehrten befand sich eine renommierte Forscherin, deren Arbeit in wissenschaftlichen Kreisen mehrfach ausgezeichnet wurde.
Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg wurde 2009 ins Leben gerufen, um Menschen zu ehren, die sich in besonderer Weise um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Traditionell werden die Auszeichnungen jährlich um den Baden-Württemberg-Tag am 25. April verliehen. Die diesjährige Zeremonie fand im Stuttgarter Neuen Schloss statt, wo Kretschmann die Preisträger dafür lobte, dass sie die Verbindung zwischen Freiheit und Verantwortung verkörpern.
Das Ordensabzeichen zeigt ein stilisiertes Kreuz mit einem zentralen Medaillon, das das Landeswappen und die Inschrift Baden-Württemberg trägt. Die Ausgezeichneten erhalten neben einer Urkunde lebenslangen freien Eintritt in die Landesmuseen sowie die Erlaubnis, das Abzeichen oder eine Rosette zu tragen. Vorschläge für die Auszeichnung können über Gemeinderäte, Landratsämter oder direkt an den Ministerpräsidenten eingereicht werden.
Seit 1975 wurden insgesamt 2.103 Menschen geehrt, wobei die Zahl der lebenden Ordensträger auf 1.000 begrenzt bleibt. Bei der diesjährigen Verleihung 2026 stand besonders eine Auszeichnung für wissenschaftliche Forschung im Fokus, doch die Preisträger kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die 27 neuen Ordensträger gehören nun zu einem exklusiven Kreis von Persönlichkeiten, die für ihr Engagement für Baden-Württemberg gewürdigt werden. Ihre Verdienste reichen von der Wissenschaft bis hin zum öffentlichen Dienst und spiegeln die vielfältigen Wege wider, auf denen Menschen dem Land dienen. Die Auszeichnung umfasst sowohl symbolische Anerkennung als auch praktische Vorteile wie freien Zugang zu kulturellen Einrichtungen.






