19 Verstöße bei Großkontrolle der Wasserschutzpolizei am Bodensee
Marliese Mülichen19 Verstöße bei Großkontrolle der Wasserschutzpolizei am Bodensee
Gemeinsame Kontrollaktion am Bodensee: 19 Verstöße festgestellt
Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion am Bodensee letzten Samstag wurden 19 Verstöße gegen Vorschriften registriert. An den Überprüfungen beteiligten sich Wasserschutzpolizeien aus vier Regionen – der Schweiz, Österreich, Bayern und Baden-Württemberg. Die fünfstündige Aktion zielte auf die Einhaltung von Sicherheits- und Regelungsvorgaben auf dem stark frequentierten Gewässer ab.
Die Operation fand am 5. Juli 2025 zwischen 16:00 und 21:00 Uhr statt. Beamte aus Baden-Württemberg kontrollierten allein 74 Wasserfahrzeuge, darunter 39 Motorboote, 18 Segelboote sowie 17 kleinere Gefährte wie Stand-Up-Paddle-Boards und Ruderboote.
Sechs Motorbootfahrer mussten Strafen wegen unsachgemäßen Verhaltens in der 300-Meter-Uferzone hinnehmen. Bei fünf weiteren Motorbootführern und einer Segelbootcrew fehlten entweder die erforderlichen Dokumente oder die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung.
Weitere Verstöße betrafen fehlende Kennzeichnungen an Paddle-Boards, unbefugtes Befahren von Sperrzonen sowie Verstöße gegen Meldepflichten. Die Kontrollen umfassten eine breite Palette an Wasserfahrzeugen, um die Einhaltung der Bestimmungen bei verschiedenen Bootstypen zu gewährleisten.
Insgesamt wurden während der abendlichen Patrouillen 19 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Die meisten Verstöße betrafen fehlende Papiere, mangelnde Sicherheitsausrüstung oder das unbefugte Befahren gesperrter Bereiche. Die Behörden wiesen erneut auf die Bedeutung der Einhaltung der Seeregeln hin, um die Sicherheit aller Nutzer zu gewährleisten.






