14 Millionen Euro für bahnbrechende optische Datenübertragung am KIT
Abraham Hermighausen14 Millionen Euro für bahnbrechende optische Datenübertragung am KIT
Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat dem ATHENS-Projekt, einer wegweisenden Initiative im Bereich der optischen Kommunikation, einen Förderzuschuss in Höhe von 14 Millionen Euro bewilligt. Unter der Leitung der Professoren Christian Koos und Stefan Bräse vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zielt das Projekt darauf ab, schnellere und energieeffizientere Methoden der Datenübertragung zu entwickeln. Deutschland ist in diesem Jahr mit 34 der 57 ausgewählten Projekte führend bei den ERC Synergy Grants vertreten.
Das ATHENS-Projekt setzte sich in der Förderrunde 2024 des ERC gegen 547 weitere Bewerbungen durch. Sein Ziel ist es, die Umwandlung elektronischer Signale in optische Signale zu revolutionieren, um die Datenübertragungsgeschwindigkeiten zu steigern und gleichzeitig den Energieverbrauch zu senken. Die Forscher verfolgen einen hybriden Ansatz, bei dem Silizium mit anderen Hochleistungsmaterialien kombiniert wird, um neue Komponenten zu entwickeln.
Das auf sechs Jahre angelegte Projekt erhält eine ERC-Förderung von 14 Millionen Euro. Ein Teil der Arbeiten wird am Karlsruher Zentrum für Optik und Photonik (KCOP) stattfinden, einer neuen Einrichtung, die 2025 ihre Pforten öffnen soll. Das Team hofft, dass seine Innovationen optische Kommunikationssysteme deutlich leistungsfähiger machen werden, als es die heutige Technologie zulässt.
Da Deutschland in diesem Jahr eine zentrale Rolle bei den ERC Synergy Grants spielt, sticht das ATHENS-Projekt durch sein Potenzial zur Transformation der Datenübertragung besonders hervor. Die Investition von 14 Millionen Euro wird in den kommenden sechs Jahren die Forschung an schnelleren und umweltfreundlicheren Kommunikationssystemen vorantreiben. Die Ergebnisse könnten zu erheblichen Fortschritten in puncto Leistung und Energieeffizienz führen.






